Kurse in Hochschuldidaktik
Das Zentrum Lehre bietet den Dozierenden der Universität Luzern kostenlose Workshops zu allen Themen der Hochschuldidaktik an. Bitte melden Sie sich über das jeweils verlinkte Anmeldeformular an.
Teilnehmende am CAS Hochschuldidaktik können sich die nachfolgenden Kurse anrechnen lassen. Alle Kurse können auch einzeln besucht werden, ohne am CAS HSD teilzunehmen. Die aufgeführten Kurse stehen allen Dozierenden der Universität Luzern offen. Dozierende der PHLU, die sich in den CAS HSD der PHLU eingeschrieben haben, können alle Kurse ebenfalls kostenfrei besuchen und sich die erfolgreiche Teilnahme an ihren CAS HSD anrechnen lassen. Alle Teilnehmenden erhalten für jede abgeschlossene Kursteilnahme eine Teilnahmebescheinigung.
Themenvorschläge für weitere Kurse werden gerne berücksichtigt. Reichen Sie Ihre Ideen direkt beim zentrum.lehre@unilu.ch ein!
Der Anmeldeschluss für alle Kurse ist in der Regel 14 Tage vor Kursbeginn.
Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme an den Kursen nur mit einer Anmeldung über diese Seite möglich ist! (Ausnahme: Für die "Didaktischen Diskurse" müssen Sie sich nicht über diese Seite anmelden, sondern ggf. je bei den Anbietern.)
Kernkurse (2 ECTS)
Info
Für den CAS HSD besuchen Sie bitte in jedem der aufgeführten Module je einen Kurs. Es wird empfohlen, mit diesen Kursen zu beginnen.
Lehrplanung
Wie planen Sie eine Lehrveranstaltung von Grund auf? Wir erkunden grundlegende Konzepte wie Constructive Alignment und Backward Design und wenden diese direkt auf Ihre individuelle Lehrveranstaltung an. Dieser Kurs ist gedacht als erster Einstieg in die Konzeption von Lehrveranstaltungen, als erster Schritt in die Hochschuldidaktik. Ziel des Kurstages ist Ihre (weitgehend) vollständig geplante Lehrveranstaltung für das kommende Semester.
Dozent: Bernhard Lange
Montag, 2. Februar 2026, 9:15 bis 16:45 Uhr, Raum 4.B02
Nächste Durchführung: August 2026
Wissen vermitteln
Wissen interaktiv erarbeiten
Wissen selbständig erarbeiten (lassen)
Praxisreflexion
Info
Das Modul «Praxisreflexion» bietet den Teilnehmenden des CAS Hochschuldidaktik zwei strukturierte Gefässe zur Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrpraxis: die Hospitation und das Coachingseminar. Beide Formate fördern die Reflexion aus unterschiedlichen Perspektiven und ergänzen sich gegenseitig.
Es wird empfohlen, dass vor dem Modul «Praxisreflexion» mindestens die Kernkurse im CAS Hochschuldidaktik absolviert wurden. Für den CAS HSD schliessen Sie bitte beide Kurse, Hospitation und Coaching, ab.
Hospitation
Die Hospitation stellt die konkrete Lehrsituation und die Interaktion zwischen Dozierenden und Studierenden in den Mittelpunkt. Eine andere Person beobachtet eine Lehrveranstaltung und gibt im Anschluss differenziertes Feedback – mit einem besonderen Augenmerk auf das Auftreten, die Haltung sowie die Kommunikation der Dozentin resp. des Dozenten. Die Beobachtung basiert auf einem kurzen Konzept, das vorab von der hospitierten Person erstellt wird.
Durch die externe Perspektive einer Kollegin oder eines Kollegen können konkrete Situationen des Lehralltags aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Auf der Basis vereinbarter Beobachtungsschwerpunkte wird ein differenziertes Feedback ermöglicht, das Impulse für die Reflexion und Erweiterung des eigenen didaktischen Handelns gibt. Hospitationen tragen damit zur Professionalisierung der Lehrpraxis bei und fördern die Entwicklung neuer Handlungsoptionen im Umgang mit unterschiedlichen Lehr-Lern-Situationen.
Die Hospitationen sind selbstorganisiert. Einen Vorschlag für das Vorgehen sowie Anregungen für Kriterien für die Beobachtung sind ab Seite 2 des Leitfadens zur Hospitation zu finden.
Coaching
Das Coachingseminar bildet den kollegialen Rahmen zur vertieften Bearbeitung individueller Fragestellungen, die sich aus der Hospitation oder aus anderen Lehrsituationen ergeben können. In einer moderierten Kleingruppe werden Fallbeispiele gemeinsam reflektiert. Im Zentrum steht auch hier die Lehr-Lern-Interaktion – verstanden als dynamisches Zusammenspiel zwischen Lehrperson und Studierenden. Die eingesetzten Coaching- und Intervisionsmethoden eröffnen neue Sichtweisen und ermöglichen praxisnahe Lösungsansätze. Dies geschieht durch die Methode des Reflecting Teams (kollegiales Coaching/Intervision), die eingangs vorgestellt wird und den Ablauf des Coachinggesprächs strukturiert. Je nach Fall greift die Kursleitung individuell auf andere Methoden der Coaching- und Supervisionspraxis zurück. Unterstützt von der anderen Dozierenden werden gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet, Best Practices geteilt und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Für das Coachingseminar werden über ein Semester verteilt etwa fünf 90-minütige Termine angeboten. Teilnehmer*innen sollen an 3 Terminen teilnehmen - einmal davon als Fallgebende (Mindestanzahl für die Durchführung sind 4 TN). Die Gruppenzusammensetzung ist entsprechend wechselnd.
Möchten Sie einen eigenen Fall einbringen? Reichen Sie bitte mind. 4 Tage vor dem Termin eine Kurzbeschreibung (halbe DIN A4 Seite) Ihres Falles ein (Kontext und konkrete Frage/Problem/Situation).
Kursleitung: Dr. Sabrina Gallner
Bitte geben Sie im Anmeldeformular an, an welchem Termin Sie einen eigenen Fall mitbringen. Es kann sich um eine Situation aus der Lehre handeln, die Sie besprechen möchten, eine konkrete didaktische Frage zu Ihrer Lehrpraxis, eine Problemstellung oder Herausforderung. Sie sollten Ihren Fall vier Tage vor dem Termin auf einer halben Seite zusammengefasst der Kursleiterin zukommen lassen. Eine Woche vor dem Termin erhalten Sie die definitive Terminbestätigung (Durchführung ab 4 Personen).
Aktuelle Daten:
- Coaching-Seminar H25-1: Montag, 06. Oktober 2024, 14.00 - 15.30 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-2: Donnerstag, 09. Oktober 2025, 10:00 - 11:30 Uhr (UP 2.B19)
- Coaching-Seminar H25-3: Mittwoch, 22. Oktober 2025, 17:00 - 19.30 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-4: Dienstag, 04. November 2025, 16:30 - 18:00 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-5: Dienstag, 18. November 2025, 17:00 - 19:30 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-6: Donnerstag, 04. Dezember 2025, 10:00 - 11.30 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-7: Donnerstag, 11. Dezember 2025, 16:30 - 18:00 Uhr (UP 2.A.46)
- Coaching-Seminar H25-8: Montag, 12. Januar 2026, 10:00 - 11:30 Uhr (UP 2.A.46)
Das Modul Praxisrefelxion wird von der PHLU angeboten.
Vertiefungskurse (2 ECTS)
Info
Für den CAS HSD wählen Sie bitte zwei der sechs aufgeführten Module und besuchen Sie darin je insgesamt Veranstaltungen im Umfang von drei Tagen.
Prüfung & Feedback
Der Kurs "Prüfungs-Coaching" bietet eine fundierte Reflexion und Hilfestellung zur Gestaltung, Umsetzung und Bewertung von Prüfungen, wobei der Schwerpunkt auf den individuellen Fragen der Teilnehmenden liegt.
Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen: Im gemeinsamen Online-Gruppenkurs werden Themen wie die Entwicklung von Bewertungsrastern auch für verschiedene Prüfungsformate sowie die effektive Vergabe von Feedback besprochen. In einer anschließenden Transferphase reflektieren alle Teilnehmenden ihre spezifische Lehrsituation und integrieren Elemente aus dem Kurs in ihre laufende Lehrveranstaltung und Prüfungsplanung. In einem individuell zu teminierenden 30 bis 45-minütigen bilateralen Beratungsgespräch werden die individuellen Erfahrungen reflektiert, sodass die Teilnehmenden passgenaue Impulse für ihre Lehr- und Prüfungspraxis erhalten.
Kursleitung: Dr. Andreas Müller
Donnerstag, 16. April 2026, 9.15 bis 12.30 Uhr, online
Evaluation und Feedback stellen für Dozierende wesentliche Instrumente dar, um das eigene Lehrhandeln sowie Konzeption und Umsetzung von Lehrveranstaltungen zu reflektieren und systematisch weiterzuentwickeln. Beim Einsatz von Evaluations- und Feedbackinstrumenten stellen sich jedoch zahlreiche Frage, die im Rahmen des Workshops praxisnah diskutiert werden, so z.B.: Welche Zielsetzungen sind mit einer Evaluation verbunden, welche Methoden eignen sich hierfür und welche Gelingensfaktoren sollten beim Einsatz beachtet werden? Aber auch wie Evaluation und Feedback stimmig in ein Lehr-Lernkonzept integriert und in einen Qualitätsentwicklungskreislauf eingebettet werden können.
Kursleitung: Dr. Andreas Müller
Donnerstag, 24. September 2026, 9.15 bis 16:45 Uhr, Raumangabe folgt
Digitale Lehre
Lehrprofile - Lehrformen
Eine Universität ist kein Kindergarten. Wieso sollten wir also mit farbigen Bausteinen arbeiten? «Ernsthaft spielen» wurde als Moderationstechnik für partizipative Prozesse entwickelt. In der Managementlandschaft hat es sich bewährt beim gemeinsamen Erarbeiten komplexer Modelle und der Visualisierung abstrakter Phänomene. Beides begegnet uns auch in unseren Studiengängen häufig. Deshalb geht dieser Kurs der Frage nacht, inwiefern der spielerisch anmutende Ansatz Lego Serious Play® (LSP) in der Hochschullehre nützlich und gewinnbringend eingesetzt werden kann.
Der Einführungstag besteht aus einem Kurs und einem Workshop.
Vormittags vermitteln wir:
- LSP als Methode (4-Schritte-Modell)
- Hochschuldidaktische Grundlagen (Ko-Konstruktivismus, erfahrungsbasiertes Lernen)
- Konkrete, bewährte Anwendungen an Hochschulen (Schreibdidaktik)
- Chancen und Grenzen des Transfers an die Hochschule (Präsenzveranstaltungen).
Nachmittags öffnen wir die Runde für einen Workshop. Hier steht die Selbsterfahrung im Zentrum: Wir bauen gemeinsam die «ideale Lehre». Im intensiven Peer-Austausch entstehen Modelle, Visionen und Utopien, Strategien sowie erste Projektideen. Alle neugierigen Dozierenden sind herzlich eingeladen mitzumachen! (Die Teilnahme am Nachmittag ist auch ohne Besuch des Vormittags möglich; siehe Ausschreibung unter “Didaktische Diskurse”)
Kursleitung: Prof. Dr. Nadine Arnold, Sahra Lobina
Donnerstag, 30. April 2026, 9.15 bis 16.45 Uhr, Raum 1.507 ( «Empore Baloo»)
- Die Anmeldung kann entweder für den gesamten Kurs erfolgen. Dann zählt der Kurs als ein Kurs im Modul “Vertiefungskurse: Lehrprofile - Lehrformen”, Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Dafür in der Anmeldung bitte den Eintrag “Lego Serious Play: kompletter Kurs” wählen.
- Oder die Anmeldung ist nur für den Peer-Austausch am Nachmittag. Dann ist dieser Nachmittag anrechenbar an das Modul “Didaktische Diskurse”. Wählen Sie bei der Anmeldung dafür bitte den Eintrag “Lego Serious Play: nur Nachmittag”.
Disziplinsensible Didaktik
Diversitätssensible Hochschullehre
Didaktische Diskurse (1 ECTS)
Für den CAS HSD besuchen Sie bitte beliebige der hier aufgeführten Veranstaltungen. Sie können auch einschlägige Tagungsbesuche oder Gremienarbeit anführen. Sie benötigen insgesamt 30 Stunden (= 1 ECTS). Tragen Sie bitte Ihre Stundenzahl im zugehörigen Formular ein: CAS HSD Checkliste. Diese Checkliste können Sie über den gesamten CAS HSD führen und zum Abschluss mit allen Teilnahmebescheinigungen und Ihrer Abschlussarbeit abgeben.
Als vor rund 200 Jahren der Begriff der Studierfähigkeit im deutschen Sprachraum erstmals auftaucht, versteht sich dieser als Antwort auf die Frage, wer denn überhaupt studieren darf und welche Kriterien für die Hochschulzulassung zur Anwendung kommen sollen. Solche Fragen sind weiterhin aktuell, doch ist dabei zu beachten, dass die Fähigkeit zu studieren nicht nur vom individuellen Leistungsvermögen der Studienanwärter:innen abhängt, sondern sich in Wechselwirkung mit den institutionellen Studienangeboten erst eigentlich entwickelt. Was bedeutet dies nun aber? Und was heisst dies beispielsweise für die Gestaltung des Studiums und im Speziellen der Studieneingangsphase?
Referentin: Dr. Magdalena Fellner
Donnerstag, 19. März 2026, 17:15-18:45, Raum 2.B30
ohne Anmeldung
Diese Veranstaltung wird von der PHLU im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Bildungsinstitution Hochschule».
Save the Date!
Alle Dozierenden sind eingeladen, an diesem Folge-Event zum vergangenen Dialogtag am 4. September 2025 teilzunehmen. Es geht um den Austausch zwischen Dozierenden der Hochschulen und Lehrpersonen aus den Gymnasien. Ziel ist, durch den Dialog den Übergang für Schüler und Schülerinnen vom Gymnasium an die Hochschule zu optimieren.
27. März 2026, Kantonsschule Sursee
Anmeldung & Infos folgen
Dieser Anlass wird von der Dienststelle Gymnasialbildung organisiert.
Eine Universität ist kein Kindergarten. Wieso sollten wir also mit farbigen Bausteinen arbeiten? «Ernsthaft spielen» wurde als Moderationstechnik für partizipative Prozesse entwickelt. In der Managementlandschaft hat es sich bewährt beim gemeinsamen Erarbeiten komplexer Modelle und der Visualisierung abstrakter Phänomene. Beides begegnet uns auch in unseren Studiengängen häufig. Deshalb geht dieser Kurs der Frage nacht, inwiefern der spielerisch anmutende Ansatz Lego Serious Play® (LSP) in der Hochschullehre nützlich und gewinnbringend eingesetzt werden kann.
Hier steht die Selbsterfahrung im Zentrum: Wir bauen gemeinsam die «ideale Lehre». Im intensiven Peer-Austausch entstehen Modelle, Visionen und Utopien, Strategien sowie erste Projektideen. Alle neugierigen Dozierenden sind herzlich eingeladen mitzumachen!
Kursleitung: Prof. Dr. Nadine Arnold, Sahra Lobina
Freitag, 30. April 2026, 14 bis 17 Uhr, Raum Raum 1.507 ( «Empore Baloo»)
Dieser Nachmittag ist der zweite Teil zum ganztägigen Workshop Lego Serious Play (siehe oben) und als Praxiserfahrung und Experimentierfeld für alle geöffnet. Anmeldung bitte unter “Lego Serious Play: nur Nachmittag”. (Wenn Sie am kompletten Kurs teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte unter “Lego Serious Play: kompletter Kurs” an.)
Academic development, often referred to as educational development in some regions, is a field committed to bridge scholarship, practice, and policy to drive meaningful transformation in universities. At the core of this process lies the concept of agency, understood as the capacity to exert control over the actions, influence the environment and bring about change in our reality. In the context of academic development, agency is reflected in our role as change agents, influencing learning, teaching, and institutional strategies at multiple levels. Exercising agency involves challenging limitations, reconciling conflicting demands, and aligning individual and collective aspirations with broader goals. Through this engagement, we inspire teachers, students, and institutional leaders to explore new approaches that redefine the purpose and impact of higher education.
23 to 26 June 2026, Salamanca, Spain
This conference is organized by ICED.